Interviews

Unterwegs mit Rosário

Rosário hat bereits eine Handvoll Jakobsweg Strecken absolviert. Bei dieser letzten hatte sie die Erfahrung, unsere Lieblingsroute alleine zu gehen. Unterwegs begegnete sie Herausforderungen und Überraschungen, aber nichts konnte unsere Wanderin aufhalten. Lesen Sie hier das Interview!

Warum bist du den Jakobsweg gegangen?
Rosário: Ich wollte meinen Geburtstag mal anders feiern. Also beschloss ich, den Weg zu gehen und an diesem Tag in Santiago anzukommen. Ich wollte es unbedingt alleine machen, und nachdem ich mich von Covid erholt hatte, dachte ich, es sei der richtige Zeitpunkt. Also habe ich mich auf meinen fünften Weg begeben.

Was war Ihr schwierigster Moment? 
Rosário: Es war in Etappe 3 (Pontevedra – Armenteira), als ich in einen heftigen Sturm mit Wind und Regen geriet, Einsamkeit empfand und manchmal auch Frustration darüber, dass ich mich unnötigerweise so fühlte. Es war sehr schwer. Wegen des Regens konnte ich nichts essen und kam mit Blasen an den Fersen in der Herberge an, körperlich völlig erschöpft, aber vor allem psychisch. Jedenfalls wusste ich, dass ich all diese Gefühle früher oder später verstehen würde.

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