Interviews

„Unterwegs“ mit Andreia und Familie

Heute freuen wir uns, die bewegende Erfahrung von Andreia und ihrer Familie zu teilen, die sich gemeinsam auf das Abenteuer des Portugiesischen Jakobswegs begeben haben. Dieses Familienabenteuer war voller Herausforderungen, Zusammenhalt und Momenten tiefer Verbundenheit. Für Andreia war es eine einzigartige Gelegenheit, den Weg an der Seite der wichtigsten Menschen in ihrem Leben zu erleben und die Erfahrung mit Liebe und gegenseitiger Unterstützung zu bereichern. Gemeinsam meisterten sie die steilen Anstiege und genossen die atemberaubenden Landschaften, stets motiviert durch das Versprechen der Selbsterkenntnis und die Kraft des Pilgergeistes.


1. Warum haben Sie sich entschieden, den Camino zu gehen? Wie viel Zeit verging zwischen dem Entschluss und dem Aufbruch?
Wir haben uns für den Camino entschieden, um Santiago für meine Genesung zu danken. Im Jahr 2022 wurde bei mir Brustkrebs diagnostiziert, und um uns für die Überwindung der Krankheit zu bedanken, haben wir uns entschlossen, den Camino als Familie zu gehen, und da es ein Thema war, auf das die Kinder mit viel Enthusiasmus reagierten, haben wir uns für die Wanderung entschieden. Es wird zweifellos eine Erfahrung für das Leben unserer Kinder sein und für uns, diese einzigartigen Momente mit ihnen teilen zu können, was für uns neben der Freude am Wandern auch sehr viel für unseren Glauben bedeutet. Wir denken an den Januar und im Mai werden wir mit der Planung der Etappen und der Organisation der Rucksäcke beginnen.

2. Welchen Weg hast du gewählt?
Den Zentralweg, wir machen ihn schon zum zweiten Mal.

3. Wie viele Tage hast du gebraucht? 
6 Tage

4. Welche Etappen hast du gemacht?
Wir haben 6 Etappen gemacht:
Valença/Porrino
Porrino/Redondela
Redondela/Pontevedra
Pontevedra/Caldas de Reis
Caldas de Reis/Padron Padron/Santiago


5. Wie hast du dich körperlich auf den Weg vorbereitet?
Wir haben uns nicht vorbereitet😊 unsere Kinder sind Fußballer und wir begleiten sie nur zum Training.

6. Alleine oder in Begleitung? Wenn du begleitet wurdest, von wem? 
Ich war mit meinem Mann und unseren 7 und 9 Jahre alten Kindern unterwegs.

7. Was war der schwierigste Moment? 
Der schwierigste Moment war die Etappe bis Padron.

8. Was hat dich auf dem Weg am meisten überrascht? 
Die vielen Menschen, die den Jakobsweg gehen, die Schönheit der Natur und die Ruhe, die sie uns schenkt.

9. Was darf im Rucksack eines Pilgers nicht fehlen?
Pilgerausweis, Jakobsmuschel, notwendige Medikamente für alle Fälle, Schlafsack, Hausschuhe, Windjacke, Handtuch, leichte und bequeme Kleidung, hohe Wandersocken, Hut, Sonnenbrille, Sonnencreme, eine Pfeife.


10. Wen haben Sie unterwegs getroffen, den Sie nie vergessen werden?
Wir haben einige unglaubliche Menschen getroffen, aber die, die mein Herz erfüllt haben, waren eine Gruppe von Lehrern und Studenten von den Azoren, unglaubliche Menschen. Und José aus Lissabon, den wir auch mitgenommen haben 🧡 ein fantastischer Mensch.

11. Wenn du den Leuten, die überlegen, den Weg zu gehen, nur einen Tipp geben könntest, welcher wäre das?
Geht den Weg mit Glauben, und eure Beine werden euch dorthin tragen.

12. Wie war deine Reaktion, als du in Santiago ankamst? 
Emotion, Stolz und Dankbarkeit.


13. Hast du ein Lied, das deinen Weg geprägt hat und das wir unserer Playlist hinzufügen können?
The sound of silencie dos Disturbed

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