Die Etappe zwischen Viana do Castelo und Caminha ist einer der Schätze des Küstenwegs: intensiv, schön und voller Kontraste. Beim Verlassen von Viana überqueren Sie die Eiffelbrücke und lassen den urbanen Rhythmus hinter sich, um schnell in ruhigere Gebiete zwischen grünen Feldern und kleinen Dörfern wie Carreço zu gelangen.

Dann kommt die große Herausforderung des Tages: der Aufstieg über die Wanderwege der Serra de Santa Luzia. Es ist anstrengend, aber jeder Meter lohnt sich. Von oben erstreckt sich der Atlantik so weit das Auge reicht, der Lima schlängelt sich in der Ferne und die Dörfer scheinen inmitten des tiefen Grüns zu liegen. Es ist eine der beeindruckendsten Aussichten auf dem gesamten Weg.

Der Abstieg führt Sie zurück zum Meer, das Sie bis nach Vila Praia de Âncora begleitet, einem Ort mit einer ganz besonderen Fischereiatmosphäre. Von dort aus geht es weiter zum wunderschönen Strand Praia de Moledo, wo die Festung Ínsua den Horizont bewacht, bis Sie Caminha erreichen, wo der Fluss Minho Sie empfängt und Sie dazu einlädt, die Richtung zu wählen: Valença oder die Überfahrt nach Galicien.

Tipp: Die Bergkette weist starke Steigungen und Gefälle auf. Nehmen Sie Wanderstöcke und ausreichend Wasser mit, da es lange Abschnitte ohne Cafés oder Wasserquellen gibt.

Ankunft:

 

Viana do Castelo-Caminha: Fotos

Viana do Castelo-Weg: Reiseroute

A: Viana do Castelo

Wenn Sie die Altstadt hinter sich lassen, verlangsamt sich das Tempo der Stadt. Die belebten Straßen weichen ruhigeren Vierteln, und nach und nach führt Sie der Weg weg vom städtischen Trubel. Mit jedem Schritt nähern Sie sich der Natur, die Sie in der Serra de Santa Luzia erwartet, wo sich die Landschaft verändert und der Geist des Weges stärker spürbar wird.

Der Weg führt Sie durch die Quinta da Boa Viagem und das Dorf Carreço, bis Sie den Waldweg erreichen, der hinauf in die Berge führt. Dies ist einer der anspruchsvollsten Abschnitte der Etappe, aber auch einer der eindrucksvollsten. Von oben eröffnet sich Ihnen eine großartige Landschaft: der endlose Atlantik, der glitzernde Fluss Lima und die tief im Grünen eingebetteten Dörfer.

Vila Praia de Âncora ist der perfekte Ort, wenn du dich mal ein bisschen ausruhen, was essen oder vielleicht sogar über Nacht bleiben möchtest. Das Zentrum ist super lebhaft und voller Farben, da bekommt man gleich Lust, die Leute, die hier wohnen und arbeiten, und auch die Pilger, die hierbleiben wollen, besser kennenzulernen.

Dieser Strand, der für seine ausgedehnten Dünen und den herrlichen Blick auf die Festung von Ínsua bekannt ist, markiert die letzte Etappe vor Caminha. Es ist einer dieser Orte, an denen sich der Atlantik mit seiner ganzen Kraft zeigt und dich daran erinnert, warum dieser Abschnitt des Caminho da Costa so besonders ist.

Das Tagesziel verbindet historischen Charme mit zeitgenössischer Lebendigkeit. Der zentrale Platz ist das pulsierende Herz von Caminha, voller Cafés und Restaurants, darunter auch vegane Optionen, die nach so vielen Kilometern immer gut schmecken. Und wenn man den Blick hebt, sieht man Kirchen, Türme und alte Gebäude, die die lange Geschichte dieser Stadt offenbaren. Caminha ist auch ein Entscheidungspunkt auf dem Weg: Von hier aus können Sie auf dem offiziellen Weg des Caminho Português da Costa weiter nach Valença gehen oder den Fluss Minho überqueren, um über den Senda Litoral nach Galicien zu gelangen.

Viana do Castelo-Caminha: Karte

Jakobsweg-Shop